Logo: Bildhauer Martin Jähde,
Rotenburg a. d. Fulda

Es geht nicht darum, unserem Leben Jahre, sondern unseren Jahren Leben hinzuzufügen.

Friedrich von Bodelschwingh

Ein Blick in unser Seminar-Programm gibt Ihnen einen weiteren Eindruck über unsere Arbeit:

Der Grundkurs hat das Ziel, auf die Grundelemente menschlicher Begegnung aufmerksam zu machen, diese Elemente bei sich und dem Gegenüber  zu entdecken und bewußt mit ihnen umzugehen.
  
Das geschieht in 8 Arbeitsschritten:
  
Schritt 1: wahrnehmen
  
(sich gegenseitig kennenlernen,
Grundmuster des Wahrnehmens beobachten und entdecken;
wahrnehmen, wann ein Mensch Sterbender ist)
  
Schritt 2: mitgehen
  
(spüren, wie wohltuend Begleitung sein kann; die Wege verstehen lernen, auf denen Sterbende und Trauernde begleitet werden können und wollen)
    
Schritt 3: zuhören
    
(auf einander hören, Bedürfnisse Schwerstkranker und Sterbender „verstehen“ und aktives Zuhören lernen)
  
Schritt 4: verstehen
    
(sich gegenseitig besser verstehen; auch verstehen,was jemand nicht sagt. Die Sprache Sterbender verstehen, sich einfühlen können)
    
Schritt 5: weitergehen
    
(wie geht es in dieser Gruppe weiter? Wie in der Sterbebegleitung?
Krisen wahrnehmen, eigene Kräfte realistich einschätzen,
sich selber nicht aus dem Blick verlieren)
  
Schritt 6: bleiben
  
(einander nahe sein können, beim Sterbenden bleiben;
trösten, beistehen, “da” sein)
  
Schritt 7: Loslassen
    
(Abschiede im Leben und im Sterben wahrnehmen,
einüben und gestalten)
    
Schritt 8: aufstehen
  
(aufstehen können, den eigenen Weg finden und weitergehen;
auf Veränderungen achten, hoffen, trauen)

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