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Befähigungskurse zum/r ehrenamtlichen Hospizhelferin
Die Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizhelferin ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Es gibt verschiedene Modelle, z. B. von der IGSL, von der Caritas, das Celler Modell, und weitere. Unser Hospizverein hat sich für das Celler Modell entschieden. Es ist im Auftrag der Vereinigten Lutherischen Kirche Deutschland im Gemeindekolleg in Celle erarbeitet worden.
Das Celler Modell ist an die biblische Geschichte der Emmaus-Jünger angelehnt. Wir arbeiten mit christlichen Bildern, sind aber nicht konfessionell gebunden.
Ziele dieser Seminare sind unter anderem:
● Die Selbstwahrnehmung soll geübt, erlebt und reflektiert werden. ● Die Wahrnehmung des Gegenübers soll geübt werden in Nähe und Distanz. ● Es wird Handwerkszeug mitgegeben, um sensibel auf die besonderen Bedürfnisse der Sterbenden und ihrer Angehörigen reagieren zu können. ● Eigene Fähigkeiten sollen entdeckt, anerkannt und weiter entwickelt werden. ● Eigene Grenzen und Rollen sollen wahr- und angenommen werden. ● Es werden Kenntnisse vermittelt: ○ über Geschichte, Stand und Umsetzungsformen der Hospizbewegung und Palliativmedizin ○ über Sterbe- und Trauerprozesse ○ Kommunikation mit Sterbenden und ihrem Umfeld, ○ Rituale des Abschiednehmens ○ über Bedürfnisse von Sterbenden (psychisch, sozial und spirituell) ○ über Psychologie des Helfens und der Helfenden ● Im Rahmen eines Praktikums sollen Erfahrungen des Begleitens von kranken und sterbenden Menschen gemacht werden und diese reflektiert werden.
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